Evilroboter

Die EDP experimentierte schon vor dem Großen Krieg mit experimentellen alternativen Roboterformen. Ein Aspekt dabei war die psychologische Kriegsführung, das Ziel die Schaffung von Maschinen die den Gegner in Angst und Schrecken versetzen – sprichwörtliche Terroreinheiten. Ingenieure der EDP versuchten daher Kampfroboter mit dem Aussehen gefährlicher Tiere zu schaffen, mussten dabei auch mit den Entwicklungsschwierigkeiten bei der Schaffung völlig neuer Bewegungsapparate kämpfen. Erst das Ausbrechen der KI brachte den Durchbruch, wenngleich diesmal als Gegner der gesamten Menschheit. Die KI optimierte sämtliche Ansätze der EDP-Ingenieure und setzte auch auf Designs, die mythologische und legendäre Kreaturen umfasste.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass nach dem Fall noch immer zahlreiche autarke und autonome Terroreinheiten auf den verschiedenen Planeten aktiv sind.

Bekannte Typen

Hound / Hellhound
Roboter in der Form großer Kampfhunde, die bevorzugt im Rudel Jagd auf Menschen machen. Sie verfügen über ausgeprägte Sensoren, mit denen sie Feinde auch auf große Entfernungen wittern können und dank ihrer leistungsstarken Energiespeicher können sie sie ebensolange hetzen. Um ihr Ziel zu töten verfügen sie über ein Gebiss aus mehreren monomolekularen Klingen, eine Beißkraft von mehreren Tonnen und Jagdalgorithmen, die es ihnen erlauben gezielt verwundbare Punkte, wie z.B. Kehle und Nacken, anzuvisieren.
Der Subtyp Hellhound verfügt zusätzlich über eine verstärke Panzerung und einen Flammenwerfer im “Maul”, mit dem Gegner aus ihrer Deckung getrieben und so für das Rudel verwundbar gemacht werden können.
Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es einen noch gefährlicheren Subtyp namens Cerberus geben, doch es ist unklar, ob es eine weitere Produktionsserie oder ein Einzelmodell ist, wenn es denn existiert.

Spider
Spinnenroboter sind ein Musterbeispiel für autarke Robotersysteme und effiziente Jäger. Spiders besitzen über acht Beine, die in messerscharfen Spitzen enden und über sehr effektive Sensoren im Kopfbereich, die Ziele in diversen Frequenzspektren aufspüren können. Eine Beschichtung mit feuerfesten Karbonfasern verleihen ihnen ein haariges Aussehen und verhindern unerwünschte Lichtreflexionen des Metallkörpers.
Spiders lauern bevorzugt in dunklen und schlecht einsehbaren Höhlen und Ruinen, wo sie im Energiesparmodus auf Opfer warten. Entdecken sie ein passendes Ziel können sie mit einem speziellen Anhang am Hinterleib ein Netz aus Arachnidfasern (die u.a. für kugelsichere Rüstungen verwendet werden) synthetisieren und auf ihr Opfer schleudern. Anschließend katapultiert sie sich mithilfe ihrer Beine auf ihr Ziel, reißt es zu Boden und benutzt die Mundwerkzeuge aus Monoklingen um es zu verstümmeln und zu töten. Der Leichnahm wird anschließend zum Versteck zurückgebracht und dort mithilfe spezieller synthetischer Enzyme in seine Bestandteile aufgelöst, um aus diesen Erzeugnissen den Bioreaktor der Maschine zu speisen.
Spinnenroboter können auf diese Weise unerkannt über Jahre hinweg operieren.

Scorpion
Man unterscheidet zwischen mindestens zwei Skorpionsubtypen. Die kleine Variante verfügt über ein Maschinengewehr oder eine Railgun an der Schwanzspitze, sowie zwei aus Monoklingen bestehende Scheren. Sie zeichnen sich durch eine hohe Geschwindigkeit und Ausdauer aus. Der große Subtyp besitzt über drei große Waffenschnittstellen an der Schwanzspitze, sowie den Scheren, z.B. für Miniguns oder große Railguns. Durch einen leistungsfähigen Zielcomputer können Große Skorpione über drei Ziele gleichzeitig bekämpfen. Ihr niedriges Profil erlaubt es ihnen mithilfe ihres Schwanzes aus der Deckung zu feuern und ihre starke Panzerung schützt sie vor Treffern. Es sind Fälle bekannt, in denen einzelne Scorpions ganze Infanteriezüge ausgelöscht haben.

Gargoyle / Demon
Ein flugfähiger Kampfroboter, bekannt aus der menschlichen Mythologie. Er ist von annähernd humanoider Gestalt, verfügt jedoch über Flügel an den Armen, während die Klauen an den selbigen aus Monoklingen bestehen. Damit ist es ihnen möglich Panzerungen und Hüllen beinahe mühelos zu zerschneiden, nachdem sie sich mit hoher Geschwindigkeit auf ihr Opfer gestürzt haben. Für den Fernkampf besitzen Gargoyles über spezielle Schallemitter, die ihre Gegner orientierungslos machen und sogar verwunden können.
Charakteristisch für Gargoyles ist ihr Energiesparmodus, der sie wie unbewegliche Statuen wirken lässt. Manche Exemplare haben in der Zwischenzeit ihre komplette Energie verloren und können nicht mehr erwachen. doch wehe dem, der in der Gruppe inaktiver Gargoyles die angriffsbereiten übersieht.
Der Subtyp Demon ist widerstandsfähiger als das Original und verfügt über einen zusätzlichen Flammenwerfe im Kopfbereich.

Lindwurm
Ein riesiger flugfähiger Roboter, der in der Lage ist, sich mittels Solarenergie wiederaufzuladen und stundenlang durch die Lüfte zu gleiten und potenzielle Ziele am Boden mit einem superheißen Plasmaball einzuäschern. Für den Luftkampf verfügt er zusätzlich über Luft-Luft-Raketen und Lasergeschütze. Für den Kampf auf dem Boden ist er nicht konstruiert, verfügt für solche Notfälle jedoch noch über einen Flammenwerfer und massive Monomolekulare Klauen.

Cait Sith
Roboter derselben Größenkategorie wie die Hellhounds, jedoch sind sie als Einzelgänger programmiert und besitzen allesamt eine sich anpassende Tarnfärbung. Konzipiert als wendige Kletterer und Schleichjäger, können sie ebenso unerkannt wie die Spider durch Gelände streifen sind jedoch weniger Stark an ein bestimmtes Gelände gebunden. So können sie flexibel in Wäldern und auch offenem steinigen Gelände eingesetzt werden.

Crocodile

Piranha

Cobra
riesige Schlange mit stark zersetzender Säure, die sie meterweit spucken kann.

Basilisk
Eine riesenhafte Version des auf der Erde ausgestorbenen Komodowarans, mit massiver Panzerung. Der Basilisk ist ein behäbiger Roboter, der jedoch über enorme Nehmerqualitäten und Energiereserven verfügt und daher geeignet ist das feindliche Feuer auf sich zu lenken. Einge Modelle verfügten dafür auch über Energieschilde. Die Bewaffnung besteht aus einer Zwillingslaserkanone die in den “Augen” des Roboters montiert ist, sowie einem Plasmawerfer im Maul.
Um sich gegen Nahkampfangriffe oder Infanterie zu verteidigen, nutzt der Basilisk weiterhin über kleine Granatwerfer, die über den gesamten Rumpf verteilt sind. Für gewöhnlich werden diese im Rumpf mit Senfgas, Phosgen oder starker Säure beladen und nebeln den Basilisken regelrecht ein, wobei dieser gegen die Effekte seiner Granaten immun zu scheint. Wird ein Basilisk zerstört, explodiert er mithilfe eines speziellen Mechanismus in einer großen chemischen Wolke, die das Gebiet in einem Umkreis von mehreren Dutzend Metern kontaminiert. Aufgrund der verwendeten Chemikalien können umherstreifende Basilisken mit den richtigen Sensoren verfolgt und vernichtet werden, bevor diese ihr Ziel erreichen.

Evilroboter

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