Augmentation

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Die Verbesserung eines menschlichen Individuums durch Technologie.

Augmentation wurde insbesondere vor dem Fall von der Transhumanistischen Liga durchgeführt, und war bei der EDP verpönt. Sie erlaubt es einem Menschen seine Fähigkeiten in bestimmten Bereichen zu verbessern oder verleiht ihm für Menschen untypische Eigenschaften. Dies geht allerdings oft mit einem stark erhöhten Energiebedarf und der Notwendigkeit zur Wartung einher. Der menschliche Körper neigt weiterhin dazu Augmentierungen als Fremdkörper anzusehen und abzustoßen, was mittels Mutationen, Gentherapie oder Medikation eingedämmt werden muss.

Es war kein einfacher und schneller weg bis die Augmentationen in den Alltag eingeganngen sind. Viele Hindernisse mussten überwunden werden wie z.B. die Abstoßung des Implantats durch den körper, Wartung, Energieversorgung und ähnliches. Doch diese Probleme wurden überwunden und die Gessellschafft der Liga blühte nach dem Schisma auf.
Doch der Fall sorgte dafür, dass all diese Probleme wieder auftauchten.

  • Implantate

Technische Geräte, die in den Körper eingepflanzt werden. In den meisten Fällen eine subtile Methode, bei geringem Energiebedarf und wenigen Abwehrreaktionen, die eigene Leistungsfähigkeit, z.B. im Beruf zu steigern und daher auch weit in der Liga verbreitet. Beliebt waren Stimulatoren (zur Kontrolle der Herzfrequenz, der Hormonausschüttung und der Konzentrationsfähigkeit), Diagnosegeräte (zur Überwachung des Blutzuckers oder des Hormonspiegels), künstliche Linsen (zur Korrektur von Fehlsichtigkeit) oder Steuerelemente zur handschuhlosen Bedienung von Holo-Displays. Die Energieversorgung erfolgt beispielsweise durch Induktion, interne Langzeitbatterien oder bei fortschrittlichen Bio-Modellen durch der Nahrung zugesetzte Nährstoffe. Was zu einer komplette Umstrukturierung der Lebensmittelindustrie führte.

  • Prothesen / künstliche Organe

Diese Augmentierungen werden einem Körper nicht hinzugefügt, sondern ersetzen die biologischen Originale. Bekannt sind z.B. künstliche Gliedmaßen (die z.B. höhere Kraft bieten), künstliche Herzen und Nieren oder Okularimplantate.- Es gibt nur wenige Organe, wie z.B. die Leber oder den Darm, die nicht ohne großen Aufwand ersetzt werden können.-
Obwohl die Vorteile deutlich sind, sind auch die Nachteile gravierend. Seit dem Fall kommt es regelmäßig zu Entzündungen und Abstoßungsreaktionen an den Schnittstellen, und auch die Energieversorung ist problematisch, was folglich eine Grenze für die künstliche Aufbesserung des menschlichen Körpers darstellt. Lange Zeit waren diese Gerätschaften auf sehr schwere Langzeitbatterien und externes Aufladen angewiesen und erst die Zusammenarbeit der Liga mit der Konklave führte zur Entwicklung von speziellen Enzymen, die Nährstoffe zur Energieversorung nutzen. Anweder solcher Bio-Prothesen sind dafür bekannt den mehr als dreifachen Kalorienbedarf zu haben – in Einzelfällen und Stresssituationen auch mehr. Durch ihre Größe und Auffälligkeit fühlen sich einige Anwender zudem stigmatisiert.
Berühmt für ihre hochklassigen Prothesen waren die Götz-von-Berlichingen-Werke auf demMars.

  • Nanoimplantate

Eine sehr fortschrittliche und subtile Möglichkeit zur Augmentation, die sich jedoch aufgrund ihrer hohen Kosten, den noch gefährlicheren Nebenwirkungen und der problematischen Energieversorgung nie breit durchsetzen konnte.Technisch gesehen wird ein künstlicher, sich selbst-replizierender Mikroorganismus im Patienten freigesetzt. Nanoimplantate liefern viele Funktionen klassischer Implantate, sind subtil und wartungsarm. Eine entscheidende Anwendung ist z.B. die erhöhte Regenerationsfähigkeit von zerstörtem Gewebe. Die Energieversorgung erfolgt für gewöhnlich durch eine erhöhte Nährstoffzunahme durch den Anwender (wenngleich weniger, als bei Prothesen).
Nanoimplantate sind berüchtigt für ihre möglichen Nebenwirkungen: Mineralstoff
und Nährstoffmangel, Blutarmut, Zell- und Gewebeschäden, Wucherungen und unkontrolliertes Zellwachstum, Schwermetallvergiftung, unkontrollierte Selbstreplikation (“grey goo”), Ausfall der Nanoimplantatssteuerung oder Übernahme dieser von Dritten.
Es ist nicht bekannt, wieviele Anwender von Nanoimplantaten den Fall überlebt haben.

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Als eine der meilensteine für die Augmentation galt die inkooperation von Nanorobotern, die vorallem für Wartung und verschmelzung mit dem Körper sehr gut waren. Seit dem Fall traten aber mehrfach fälle von ausserkontrollegeratenen Nanoimplantaten auf, die sich Krebsartig im Körper verbreiteten und allgemein als Gray-goo bezeichnet werden.

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The Stars have fallen Callidus87